Trainingsbetrieb

Pressestelle Landessportbund Berlin

Von: Pressestelle Landessportbund Berlin <Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!>
Date: Do., 25. Juni 2020, 17:31
Subject: Präsidenten Newsletter
To: <Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!>

Liebe Engagierte im Berliner Sport,

es gibt auch Erfreuliches in Corona Zeiten. Nach jahrelangen Bemühungen ist es uns gelungen, für den Neubau einer Sporthalle im Ferienpark unserer Sportjugend in Ahlbeck auf Usedom eine Finanzierung durch die Lottostiftung Berlin zu erhalten. Damit können nun auch bei schlechtem Wetter und über die Hochsaison hinaus mehr sportliche Angebote für Kinder und Jugendliche gemacht werden. Die Berliner Vereine und Verbände bitte ich, auf diese Angebote insbesondere für Kinder und Jugendliche aus sozial schwächeren Familien zurückzugreifen. 

Die Lockerungsübungen in der Corona-Zeit bereiten uns aber auch immer wieder Muskelkater. Leider sind die Regeln für das schrittweise Hochfahren der sportlichen Angebote In unserer Stadt kaum noch überschaubar, geschweige denn nachvollziehbar. Die verschiedenen Berliner Verwaltungen vom Senat bis hin zur Bezirksebene legen sehr unterschiedlich die bisherige Eindämmungsverordnung aus und sorgen damit zunehmend für Kopfschütteln. Auch eine Ungleichbehandlung des Sports zu anderen Bereichen wird immer sichtbarer. Um nicht missverstanden zu werden: Wir stehen für Hygieneregeln und nachvollziehbare Abstandsregeln, schließlich geht es uns im Sport darum, durch regelmäßige Bewegung einen Beitrag zum Erhalt unserer Gesundheit über alle Generationen hinweg zu leisten. Und auch unsere Nachwuchsförderung und das Training im Leistungssport brauchen Kontinuität und Verlässlichkeit. Unsere Verbände haben für ihre Sportarten Konzepte erarbeitet, die eine gute Grundlage für die Wiederaufnahme der sportlichen Aktivitäten bieten. Leider kommt es aber immer wieder vor, dass einzelne Vereine trotz Verweis auf diese Grundlagen vor der Wiederaufnahme ihres Sportangebots bei den Bezirksämtern nochmals eigene Konzepte vorlegen müssen. Dieses bürokratische Verfahren haben wir kritisiert, es ist aus unserer Sicht nicht hinzunehmen. Wir haben die Bezirksämter über die Regeln der Verbände informiert. 

Umso mehr sind wir erfreut, dass unsere Sportjugend mit Unterstützung der Bildungsverwaltung trotz der derzeit geltenden Auflagen wieder das bewährte Projekt „Mein bewegter Sommer“ mit einwöchigen  Sommercamps für Berliner Kinder und Jugendliche anbieten kann. 

Und der Berliner Schwimm-Verband und die Sportjugend können nach dem Vorbild der Intensiv-Schwimmkurse in den Herbstferien der vergangenen Jahre in diesem Sommer entsprechende Angebote machen. Dazu wurden gemeinsam mit Schwimmvereinen Konzepte erarbeitet, die auch die Zustimmung der Berliner Bäder Betriebe gefunden haben. Wenn ich diese Zeilen schreibe, hoffe ich, dass die Genehmigung in diesen Tagen erteilt wird.  

Mit Schreiben vom 16. Juni haben wir die Sportverwaltung aufgefordert, uns zu den vielen Fragen, die uns aus den Vereinen und Verbänden zur Auslegung der Eindämmungsverordnung erreichen, konkrete Antworten zu geben. Diese sind in der letzten Woche nun bei uns eingegangen. Sie finden unser Schreiben und die Antwort darauf in diesem Newsletter. Leider sind die darin enthaltenen Aussagen zurückhaltend gesagt ernüchternd. Von einem einheitlichen Verwaltungshandeln sind wir weit entfernt. Das Angebot zur Mitarbeit an den Hygienekonzepten werden wir natürlich annehmen. 

Statt der Eindämmungsverordnung gibt es nun eine Infektionsschutzverordnung. Gruppengrößen werden nicht mehr festgelegt. Abhängig sind diese von der Einhaltung der geltenden Hygienekonzepte. Kontaktsportarten bleiben untersagt. Mannschaftsrudern ist obwohl in den meisten Bundesländern erlaubt, in Berlin weiterhin nicht möglich. Wir werden in diesen Tagen mit Kathrin Brachwitz, der Vorsitzenden unserer Versammlung der Präsidentinnen und Präsidenten, und Karsten Finger, dem Vorsitzenden des Landesruderverbandes und Vizepräsident des LSB, Gespräche mit dem Staatssekretär führen. 

Gegenwärtig sind wir dabei, uns darüber Gedanken zu machen, wie wir gezielt um Mitglieder werben können und insbesondere dabei auch Familien sowie Kinder und Jugendlichen erreichen können. Leider fällt das diesjährige Familiensportfest aus, das in den vergangenen Jahren in hervorragender Weise die Vielfalt des Sports aufzeigen konnte und ein Erlebnis für viele Berliner Familien war. Jetzt müssen wir versuchen, andere Wege zu gehen, um für unsere Vereine zu werben. 

Um etwas mehr Bewegung in den Ausbau des Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark zu einem inklusiven Sportpark zu bringen und den öffentlichen Diskurs anzuregen, haben wir gemeinsam mit Verbänden und Sportvereinen eine Change.org-Petition gestartet. Ich bitte Sie, sich im Interesse des Berliner Sports an der Petition zu beteiligen.

Nun beginnt für uns die Sommerpause, die wir nutzen wollen, unsere Erfahrungen aus den vergangenen Monaten aufzuarbeiten um gezielt künftig für die Arbeit der Vereine werben zu können und die besonderen Leistungen des Ehrenamtes in die Öffentlichkeit zu tragen. Ich möchte mich an dieser Stelle für das ehrenamtliche Engagement in unseren Vereinen und Verbänden bedanken und insbesondere die Arbeit unserer Übungsleiterinnen und Übungsleiter hervorheben. Gerade sie haben es auf vielfältige Art geschafft, die Kontakte zu unseren Mitgliedern aufrechtzuerhalten. 

Ich bin mir sicher, dass wir mit diesen Erfahrungen gestärkt aus dieser Krise hervorgehen und eine Vielzahl von Innovationen in unserer Sportfamilie erfahren werden. Was wir in unserem Leitbild auf unserer letzten Mitgliederversammlung beschlossen haben, war zukunftsweisend. Wir wollen persönlich wie auch digital, transparent und innovativ unsere Kommunikation gestalten. Daran werden wir arbeiten und es bleibt die Hoffnung, dass das, was für uns besonders wichtig ist, der persönliche Kontakt, der gemeinsame Austausch, gemeinsam Sport zu treiben und zu erleben, wieder zu unserem Alltag gehört.  

Ich wünsche allen erholsame Sommertage und bleiben Sie vor allem gesund! 

Ihr Thomas Härtel

Staatssekretär antwortet auf Fragen des LSB zur Corona-Verordnung 

In einem Schreiben an Aleksander Dzembritzki forderte der Landessportbund Klarheit über die in der Auslegung der Abstandsregelungen, der geltenden Gruppenstärken und in weiteren Fragestellungen. Lesen Sie hier die Antwort des Staatssekretärs.

Berliner Sport startet Petition für #InklusionsSportpark

Der Berliner Sport begrüßt die Pläne des Senats, den Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark zu einem inklusiven Sportpark zu entwickeln. Um den öffentlichen Diskurs für die inklusive Zukunft des Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportparks als #SportparkFürALLE anzuregen, wurde eine Change.org-Petition gestartet.

4.800 Drittklässler können Schwimmabzeichen nachholen

Tausende Drittklässler haben noch kein „Seepferdchen“ oder Schwimmabzeichen abgelegt. Für sie bietet der Landessportbund in den Sommerferien Schwimm-Intensivkurse an. Die Teilnahme ist kostenfrei.

LSB fordert: Hallen in ganz Berlin öffnen!

In vielen Bezirken ist Vereinssport in Hallen wieder möglich, in manchen noch nicht. Vereine sind irritiert, verärgert und um ihre Existenz besorgt. Der Landessportbund appellierte daher an alle Bezirksstadträte: Öffnet die Hallen! Weitere Infos lesen Sie hier.

Discgolf- & Footgolf-Parcours im Reiterstadion und Lichterfelde

Das Freizeitsport-Team hat im Reiterstadion einen Discgolf- und Footgolf-Parcours als Bewegungsalternativen für Schülerinnen und Schüler eingrichtet. Wenige Tage später eröffnete der erste Lichterfelder DiscGolfPark. Er wurde aus dem Vereins-Entwicklungsprogramm des Landessportbunds Berlin gefördert. 

Landessportbund zahlt erste Summen aus

Anfang Juni wurden bereits die ersten Bewilligungsbescheide aus dem Rettungsschirm Sport an Sportvereine übergeben. Seit dem 20. Mai 2020 können Vereine und Verbände Schäden melden. Der Landessportbund stellt dafür ein Onlinetool zur Verfügung. Weitere Informationen finden Sie hier.

Familiensportfest abgesagt

Das für den 9. August 2020 geplante Familiensportfest wird in diesem Jahr nicht stattfinden. Der Landessportbund prüft, ob es in einer veränderten Form stattfinden kann. Hier halten wir Sie auf dem Laufenden.

Ferienprogramm – Sportjugendreisen mal anders

Die Sportjugend Berlin bietet vielfältige Bewegungsangebote und spannende Erlebnisse für Kinder und Jugendliche an. Die "Sportjugendreisen mal anders" finden in der vorletzten und letzten Sommerferienwoche im Olympiapark Berlin statt und sind ab fort buchbar.

Verbreitung des Corona-Virus: Berliner Bäder schließen ab Samstag, den 14. März 2020

Auch wenn kein erhöhtes Ansteckungsrisiko besteht, haben die Berliner Bäder-Betriebe (BBB) heute entschieden, aus Sorge um die allgemeine Gesundheitslage der Bevölkerung die Bäder ab Samstag, den 14. März 2020 zu schließen. Ausgenommen von dieser Entscheidung sind vorerst Trainingsstätten für den Hochleistungssport, um evtl. Wettkampfvorbereitungen von Spitzensportlerinnen und -sportlern weiterhin zu ermöglichen. Die Schließung der Bäder gilt zunächst bis zum 19. April 2020. Wir informieren, sobald sich die Situation ändert und die Bäder wieder öffnen.


In der kommenden Woche werden wir für alle Fragen – z. B. zum Kursangebot – Antworten finden. Bis dahin bitten wir alle Kundinnen und Kunden um ein bisschen Geduld. Aktuelle Informationen finden sich auf der Internetseite www.berlinerbaeder.de.


Die Berliner Bäder-Betriebe bitten um Verständnis und wünschen allen Berlinerinnen und Berlinern alles Gute.


Lest in der vis.á.vis Ausgabe Nr 71 vom Sommer 2017 den Bericht über den Stand des deutschen Schwimmsport, unter anderem mit Inhalten von unserer Bundestrainerin Junioren Beate Ludewig und unserem Vereinsvorsitzenden Stefan Jensen.

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